IHT001 Warum hören Menschen Musik?

 

In unserer ersten Folge begeben wir, Lisa und Anna, uns auf den Weg zu den Funktionen des Musikhörens. Zuerst streifen wir ein (oh Gott, inzwischen schon vier Wochen altes!) Ereignis der klassischen Musikwelt, fragen uns dann, warum Menschen so gerne Musik hören, geben ganz viele mögliche Antworten (darunter einige wissenschaftlich fundierte) und plaudern gegen Ende noch über eigene musikalischen Aktivitäten.

Da es hier ja um Musik geht, ist es leider wahnsinnig schwer, ein passendes Intro und Outro zu finden. Wir sind dran!

Piano Phase (vollständig)Piano Phase (Ausschnitt, gespielt von Mahan Esfahani)Bericht von Mahan EsfahaniArtikel in der ZeitArtikel in der nmzArtikel bei crescendoMediennutzertypologie

Schäfer, Sedlmeier, Städtler & Huron. (2013). The psychological functions of music listening, ItemDimension (Faktorenanalyse)

Fuge, Singstimmen, Rose: La liste, Get well soon: It’s a catalogue, I could have danced all night (Loewe & Lerner, My fair lady), Prima vista, My ship (Weill & Gershwin, Lady in the dark)

 

4 Gedanken zu „IHT001 Warum hören Menschen Musik?“

  1. Schönes Gespräch über das Hören von Musik – mit wissenschaftlichem Hintergrund, und spannender Einstieg mit den Rowdies von Köln. Was mir dabei gefallen hat, ist, dass ihr selbst ein bisschen so gewirkt habt, wie ältere Menschen a la “Ts ts das tut man nicht” – und dass hier die provokanten Rowdies die älteren Menschen waren, denen das Reich-Stück nicht gefallen hat. Das war aber sehr nett und ich habe auch keine Idee, was in die Leute dort gefahren ist. Ts Ts ;=) In Summe ein toller Einstieg ins Podcasten mit einem wundervollen Thema.

    1. Hallo Lothar, vielen Dank für das großartige Lob! Ja, sowas tut man auch einfach nicht, anderen Menschen mit Absicht ihr Konzert kaputtmachen, wenn einem ein Stück nicht passt. Da halte ich gerne mal das Gute-Benehmen-Schild hoch.

  2. Schöner Podcast und sehr sympathisch, ich freue mich auf die nächsten Folgen (eine gibt’s ja schon).

    Bei einer Sache muss ich aber widersprechen, das habe ich auch damals, als die Diskussion über das Konzert in Köln losging, schon gesagt: Ich finde nicht zwingend, dass man das Stück von Steve Reich mal 20 Minuten “aushalten” muss. Je nach dem, in welcher Stimmung ich bin, machen mich solchen repetitiven Patterns sehr, sehr nervös, und ich möchte mich dann der Situation entziehen, ansonsten ist das für mich dann 20 Minuten sehr qualvolles Zuhören und das braucht sich eigentlich keiner zuzumuten.

    An der Stelle gibt es sicherlich unterschiedliche Typen, wie ja in allen Bereichen, also durchaus Leute, die das schlecht finde, aber kein Problem damit haben, zuzuhören und solche, die vielleicht sogar das Konzept und die Ausführung durchaus schätzen, denen das Zuhören aber mehr Leid als Freude bringt. An der Stelle ist die Aussage “Das kann man als erwachsener Mensch 20 Minuten aushalten” mit Vorsicht zu genießen. Klar, kann man das, aber wenn es mich nervlich belastet, muss ich es nicht unbedingt.

    Ich würde also eher so unauffällig wie möglich den Saal zu verlassen und danach wieder zu kommen, dafür aber auch nicht buhen oder pfeifen, weil ja mein persönlicher Geschmack und, sagen wir mal, meine emotionale Inkompatibilität zur Musik, nicht zu Lasten des Komponisten und der Künstler gehen müssen.

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